Die Renaturierung des Rothbachtals: Zusammenfassung
| Website: | Lernmanagement System von Landesforsten Rheinland-Pfalz |
| Kurs: | Wasserrückhalt im Wald |
| Buch: | Die Renaturierung des Rothbachtals: Zusammenfassung |
| Gedruckt von: | Gast |
| Datum: | Freitag, 1. Mai 2026, 12:54 |
Inhaltsverzeichnis
- 1. Steckbrief zum Quellbereich
- 2. Lebensräume und Arten: Vielfalt statt Einheit
- 3. Degradierter Quellbereich mit Potential
- 4. Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung
- 5. Waldumbau: ein Gewinn für Mensch und Natur
- 6. Renaturierung: Variante 5
- 7. Abstimmung mit beteiligten Akteuren und Sicherung der Maßnahmen
- 8. Projekt mit Leuchtturmfunktion
1. Steckbrief zum Quellbereich

Quellegebiet des Rothbachs, Foto: Landesforsten.RLP.de / Waldbildungszentrum
| Lage | Verbandsgemeinde Hachenburg, Gemarkung Gehlert. Südöstlich der Ortslage in einer Talsenke zwischen den Erhebungen Gietzebeul (493,8m ü. NN) und Gräbersberg (513,1m ü. NN). |
| Naturräumliche Einordnung | Westerwald (Naturraum 32) Oberwesterwald (Haupteinheit 323) Dreifelderweiherland (Untereinheit 323.2) |
| Klima | Gemäßigt warm Jahresdurchschnittstemperatur 8,9° C (2014-2023) Gesamtniederschlag 1040 mm (Jahresdurchschnitt 2014-2023) |
| Boden | Bodengroßlandschaft der Lösslandschaften Dominierend sind (Pseudo-)Gleye, Parabraunerden-Pseudogley |
| Schutzgebiet | Vogelschutzgebiet Westerwald (VSG-7000-002) |
| Natürlicher Zustand und aktuelle Nutzung | Gebiet ehemals geprägt von Niedermoor und Bruchwald Seit dem 19. Jh. zunehmende Trockenlegung zur Nutzung als Wirtschaftswald bzw. Weideland Feuchtbiotope noch in geringem Maß erhalten |
2. Lebensräume und Arten: Vielfalt statt Einheit
Die Feuchtwälder in der Gemarkung Gehlert befinden sich überwiegend im Natura2000-Vogelschutzgebiet Westerwald (VSG-7000-002). Die Waldstandorte im Quellbereich des Rothbachs liegen etwa zur Hälfte darin. Landesweit befindet sich hier eines der wichtigsten Brutvorkommen von Schwarzstorch, Rotmilan, Uhu und Rauhfußkauz sowie das wichtigste rheinland-pfälzische Brutvorkommen für Neuntöter, Haselhuhn, Wiesenpieper und Braunkehlchen. Im Jahr 2006 wurde eine Biotopkartierung durchgeführt. Große Bereiche des Rothbachtals wurden als wertvolle Biotope nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz erfasst und stehen damit unter pauschalen Schutz: Sicker- und Sumpfquellen, Quellbäche, Mittelgebirgsbach, Erlenbruchwald und Bodensaurer Binsensumpf.
links: Ausschnitt aus dem Vogelschutzgebiet "Westerwald" im Bereich der Ortslage Gehlert (grüne Fläche=VSG 7000-002) / rechts: Kartierkulisse der Biotopkartierung aus 2006 im Bereich der Ortslage (schraffierte Fläche=biotopkartiert)
Die Böden im Quellbereich des Rothbachs sind sauer und nährstoffarm. In Verbindung mit der historisch bedingten und bis heute fortwährenden extensiven Bewirtschaftung der Auen haben sich unterschiedliche Feuchtwiesentypen entwickelt, die sich aktuell durch ein kleinteiliges Mosaik aus unterschiedlichen Pflanzengesellschaften auszeichnen. Auf engem Raum verzahnen sich im Offenland Borstgrasrasen, Pfeifengraswiesen sowie bodensaure Seggen- und Binsensümpfe. Der Erhalt dieser Pflanzengesellschaften und Arten ist von großer Bedeutung. Einerseits um den Biotopverbund dieser seltenen und räumlich stark begrenzten Strukturen zu sichern bzw. wiederherzustellen, andererseits aber auch um eine möglichst große genetische Vielfalt zu bewahren. Für den Erhalt der Biodiversität kommt ihnen daher eine überregionale Bedeutung zu. Wertgebende Arten sind z.B. Sumpfblutauge (Potentilla palustris), Borstgras Borstgras (Nardus stricta L.), Rispen- und Pillensegge (Carex paniculata und C pilulifera), Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri) und der Schwarzstorch (Ciconia nigra). Die Pflanzengesellschaften kommen im Rothbachtal zum Teil nicht in günstiger Ausprägung vor. Beeinträchtigungen entstehen durch die schnelle Ableitung von Niederschlagswasser durch zahlreiche Entwässerungsgräben – sowohl aus den Waldbereichen als auch aus dem Bereich des Offenlandes heraus.
links: Sumpfblutauge / rechts: Schwarzstorch
Eine Beprobung im Offenlandbereich ergab 2025 einen Moorkörper mit einer Mächtigkeit von bis zum 1 m Tiefe, was einer Entwicklungsdauer von rund 1000 Jahren entspricht. Durch mündliche Überlieferungen gehlerter Bürger ist bekannt, dass in Bereichen der Mooraugen in einer Tiefe von 2,50 m kein fester Untergrund gefunden wurde. Demzufolge scheint das Moor weitaus älter zu sein. Auch Moore unterliegen dem Schutz des § 30 BNatSchG.
3. Degradierter Quellbereich mit Potential
von links nach rechts: Entwässerungsgraben im Fichtenbestand, durch Totholz aufgestauter Quellbereich, Feuchtwald bei Gehlert (unten)
Um die land- und forstwirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen, wurden die Wiesen sowie die Feucht- und Bruchwälder des Rothbachtals wahrscheinlich ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gezielt entwässert (Entwässerungsgräben: vgl. orangefarbige und gelbe Linien). In Kombination mit der Errichtung eines massiven, aus Basaltschotter der Umgebung angelegten Dammweges, stellten sie die Voraussetzung für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung des Quellbereiches des Rothbachs dar (Anbau von Fichten und Buchen, Beweidung). Die Eingriffe in den natürlichen Wasserhaushalt der Landschaft sind noch heute wirksam, sodass die Standortbedingungen der ehemals von Bruchwäldern dominierten Waldstandorte als auch jene der von Niedermoorstrukturen geprägten Offenlandstandorte erheblich verändert wurden.
Bei den prognostizierten weiter steigenden Temperaturen und zugleich sinkenden Niederschlagsmengen in der Vegetationsperiode, ist die Verfügbarkeit von Wasser zentrales Element für den Erhalt funktionsfähiger Wälder im Klimawandel. Im Quellbereich des Rothbachs ist dazu ein Rückbau der entwässernden Strukturen dringend erforderlich. Prioritäres Ziel ist dabei die Verbesserung des Wasserrückhaltes im Gebiet (einschließlich Wasserverteilung und -speicherung), wodurch auch die Auswirkungen der nach Starkregenereignissen auftretenden Spülstöße für die Gemeinde Gehlert und die Hachenburger Altstadt erheblich abgemildert werden können. Neben der Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft kann zugleich die Grundwasserneubildungsrate positiv beeinflusst werden, was für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung, besonders bei zunehmenden extremen sommerlichen Hitzewellen, vermehrt an Bedeutung gewinnt. Ein weiteres Ziel ist es, dem Humusverlust im Waldboden entgegenzuwirken. Dieser ist ein sehr wertvoller Wasserspeicher in den Böden, da er das 10-fache seines eigenen Gewichts an Wasser halten kann (https://www.boell.de/de/bodenatlas). Diese Leistung erbringt er sowohl in Dürrezeiten (als Wasserspender) als auch in Zeiten des Wasserüberflusses (als Wasserspeicher). Ein unschätzbarer Wert kommt dem Humus zu, da dessen Neubildung in mitteleuropäischen Wäldern sehr lange Zeiträume umfasst. Je nach klimatischen und standörtlichen Bedingungen sind dies nur ca. 1–3 cm in 100 Jahren! Letztlich werden Feuchtlebensräume künftig unter noch größeren Trockenstress geraten. Da viele (auch seltene) Tier- und Pflanzenarten an diese Lebensraumbedingungen angepasst sind, müssen Bruchwälder, Feucht- und Nasswiesen unbedingt gefördert und erhalten werden.
In der Biotopkartierung wird für die ‚Auen und Wälder am Rothbach südöstlich von Gehlert‘ die Erhaltung und Renaturierung naturnaher Bachbereiche und die weitere Entwicklung artenreicher Grünlandvegetation, besonders im feuchten Grünland und in den Quellbereichen, als Schutzziel festgehalten. Naturnahe Wälder sollen erhalten und entwickelt werden, indem Fichtenbestände in standortgerechte Wälder umgebaut werden.
Aus all diesen Gründen erfolgt die Wiederherstellung der möglichst weitgehend natürlichen hydrologischen Dynamik im Quellbereich des Rothbachs mittels klein dimensionierter Renaturierungsmaßnahmen an neuralgischen Punkten. Damit wird die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Quellbereiches auf den o.g. Ebenen verbessert. Durch kleine Maßnahmen wird das Wasser aus den Gräben heraus zur Wiedervernässung in Wald und Offenland gelenkt. Dazu müssen Gräben verstopft und gezielte Überläufe zur breitflächigen Verteilung des Wassers in der Fläche geschaffen werden.
Bestandsplan im Untersuchungsgebiet, Maßstab 1:7500 (mit eigener Darstellung)
4. Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung
Schließung der Drainagegräben im Fichtenbestand
Zur Maßnahme >>>Öffnung des Dammweges und des dazugehörigen Seitengrabens
Zur Maßnahme >>>Anteilige Ableitung des Wassers aus dem Dammweggraben in den Molchweiher
Zur Maßnahme >>>Anteiliger Rückhalt des Quellwassers im Erlen-Eschen-Bruchwald
Zur Maßnahme >>>Zuleitung Quellwasser in Rothbach
Zur Maßnahme >>>Pflanzung von Laubbaumarten
Zur Maßnahme >>>5. Waldumbau: ein Gewinn für Mensch und Natur

Drohnenaufnahme des Quellbereichs in Gehlert nach einer gemeinschaftlichen Pflanzaktion am Tag des Wassers, Foto: Landesforsten.RLP.de / Waldbildungszentrum
Das Renaturierungsprojekt findet in Wald und Offenland auf rund acht Hektar statt. Darunter rund drei Hektar einer ehemals von Fichte dominierten Fläche, die durch Pflanzung von Eiche, Linde, Ulme, Ahorn, Schwarzerle und Hainbuche in Kleingruppen zu einem laubbaumreichen Mischwald umgebaut wird.
Nach einer Pflegezeit von 30 Jahren erfolgt die Stilllegung. In Kombination mit der Stilllegung von Zwischenflächen und der Ausweisung zweier Waldrefugien auf rund 2,5 Hektar (nach BAT-Konzept, im Zuge der nächsten Forsteinrichtung) erfolgt die dauerhafte Sicherung eines naturnahen Feucht- und Bruchwaldes auf rund sieben Hektar. Die restliche Waldfläche wird weiterhin als naturnaher Laubmischwald mit Feuchtwaldarten genutzt.
6. Renaturierung: Variante 5
Kombinierte Renaturierung mit Stilllegung zuzüglich Waldrefugien
Gesamtfläche 7,02 ha
Die Variante 5 kombiniert eine Renaturierung mit anschließender Stilllegung der Teilflächen 1–4 (vgl. Karte Variante 5 unten) und deren Zwischenbereiche. Zudem sieht die Variante eine Ausweisung zweier Waldrefugien nach BAT in den älteren Zwischenbereichen vor – einschließlich deren dinglicher Sicherung im Grundbuch. Die Teilflächen 1 bis 4 wurden aufgrund der standörtlichen Gegebenheiten sowie der vorhandenen Baumartenausstattung festgelegt.
Renaturierung der Teilflächen 1–4 (2,64 ha)
- Entwicklung eines Eichen-Ulmen-Erlen-Auenwaldes auf den ehemaligen Fichtenflächen
- Entwicklung eines im Klimawandel überlebensfähigem, naturnahen Laubmischwaldes mit seltenen Baumarten
→ Finanzierung durch die SNU
Stilllegung der Zwischenbereiche zwischen den Teilflächen 1–4 + Zwischenräume zw. den TF 1–3 (7,02 ha)
→ Finanzierung durch die SNU
Waldrefugien A und B (1,32 ha und 1,13 ha)
- sind der Gemeinde zu eigenen oder drittfinanzierten Kompensationszwecken verfügbar. Durch die Aufnahme in der Umweltvorsorgeplanung in der Forsteinrichtung und die dingliche Sicherung beider Waldrefugien im Grundbuch bleiben diese im gesamten Renaturierungskonzept als Waldbereiche mit besonders seltenen Habitateigenschaften erhalten.
→ Anrechnung als Ökokontomaßnahme möglich

Maßnahmenplanung Variante 5
7. Abstimmung mit beteiligten Akteuren und Sicherung der Maßnahmen
Über einen Zeitraum von gut zwei Jahren wurde aus einer ersten Projektidee ein umsetzungsreifes Renaturierungskonzept entwickelt (2023–2025). Erforderliche Abstim-mungsprozesse wurden seitens Landesforsten Rheinland-Pfalz – Forstamt Hachenburg und Waldbildungszentrum – vorbereitet und gemeinsame Ortstermine mit der SNU durchgeführt. Maßgeblich in 2025 erfolgte ein intensiver Informations- und Abstimmungsprozess mit allen betroffenen Akteuren sowie detaillierte Abstimmungen zwischen allen am Renaturierungsprojekt Beteiligten: die Gemeinde Gehlert (Ortsbürgermeisterin und Beirat, Exkursion mit dem Ortsgemeinderat und interessierten Bürgerinnen und Bürgern), dem Fördermittelgeber Stiftung Natur- und Umwelt Rheinland-Pfalz, den angrenzenden Flächeneigentümern (Landwirtschaft) und -nutzern sowie den Behörden und Verwaltungen. Zu letzteren zählen die oberen und unteren Naturschutz- und Wasserbehörden, die Verbandsgemeinde Hachenburg und die Verbandsgemeindewerke Hachenburg.
Die betroffenen Flächen befinden sich im Eigentum der Ortsgemeinde Gehlert. Die langfristige Sicherung erfolgt durch kommunale Satzung und die Einbindung in die forstliche und gemeindliche Flächenbewirtschaftung über die Umweltvorsorgeplanung (Waldrefugium nach Pflegephase) im Zuge der nächsten Forsteinrichtung. Eine Pflege- und Entwicklungsvereinbarung mit dem Forstamt Hachenburg wurde vollzogen. Das Gebiet liegt im ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebiet Hachenburg Süd und unterliegt bereits entsprechenden Nutzungsbeschränkungen, die mit der Maßnahme in Einklang stehen. Für die stillgelegten Teilflächen 1–4 und dazwischen liegenden Teilflächen erfolgt eine dingliche Sicherung mit der Zweckbindung Naturschutz.
Um später einen Erfolg der Maßnahmen ableiten zu können sollen verschiedene Daten erhoben werden. Der Fördermittelgeber beabsichtigt die Beauftragung von Artenspezialisten für die Erhebung von Grundlagendaten im Rahmen eines Monitorings u. a. von Tagfaltern und Heuschrecken im Offenland (ab 2027). Landesforsten übernimmt die Erfassung von Vögeln im Wald und Offenland und von Amphibien sowie die Dokumentation der Sukzession auf festgelegten Untersuchungsflächen (ab 2026). Zudem ist es geplant in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg hydrologische Abflussdaten zu ermitteln.
8. Projekt mit Leuchtturmfunktion
Durch das Engagement und die Weitsichtigkeit der Gemeinde Gehlert, sich für die Umsetzung der Renaturierungsmaßnahmen zu entscheiden, entsteht ein Vorzeigeprojekt mit dem Ansatz ‚Klimaanpassung durch Renaturierung‘ im Kommunalwald von Rheinland-Pfalz. Perspektivisch könnte das Maßnahmengebiet noch wesentlich erweitert werden. Denn die Projektfläche liegt im Kernbereich eines über 100 Hektar großen, zusammenhängenden Quellgebietes. Quell- und Feuchtgebiete in dieser Dimension und räumlichen Konzentration sind im Westerwald sehr selten und wertvoll.
Luftbild des Quellbereichs
Die Projektfläche liegt im Kernbereich eines ca. 110 ha großen, zusammenhängenden Quellgebietes mit umliegenden Satelliten (vgl. Abb. 79). Der Hauptanteil davon liegt in der Gemarkung Gehlert, kleinere Anteile entfallen auf die Gemarkungen Lochum und Alpenrod. Hinsichtlich der Grund- und Staunässestufen sind bisher lediglich die Waldflächen im Gebiet erfasst, nicht die Offenlandlebensräume. Auf das Gebiet der Gemeinde Gehlert entfallen rund 70 ha Wald auf durch Grund- und Staunässe beeinflusste Bereiche. In den Gemarkungen Lochum und Alpenrod sind insgesamt rund 30 ha Wald grund- und staunässebeeinflusst. Hieraus leitet sich ein riesiges Potential ab für künftige flächige Wiedervernässungsprojekte als natürliche Klimaanpassungsmaßnahme für die Unterlieger.
Das Pilotprojekt liegt im Bereich des Forstamts Hachenburg und Waldbildungszentrum und wird künftig umfangreich für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Forstleuten, Waldbesitzenden und Naturschützenden aus ganz Rheinland-Pfalz als positives Beispiel genutzt, um hoffentlich auch anderenorts zur Nachahmung anzuregen. In der Bildungsarbeit des Waldbildungszentrums hat es bereits einen festen Platz.
Mit der Zustimmung zur Umsetzung des Renaturierungsvorhabens setzt das das ‚Brunnendorf‘ Gehlert ein Zeichen der Generationenverantwortung und für natürlichen Klimaschutz auf kommunaler Ebene. Dieser Ansatz – anstelle vereinzelter Maßnahmen in Wirkungszusammenhängen und flächenbezogen zu agieren – ist bisher in Rheinland-Pfalz noch recht selten. Es ist eine hervorragende Leistung der Gemeinde Gehlert. Insbesondere der Bürgermeisterin Elsabe Giese ist es gelungen, alle Interessen und Perspektiven hinter dem Projekt zu vereinen und den Weg als Kommunalgesellschaft geschlossen zu gehen.





