Die Renaturierung des Rothbachtals: Zusammenfassung
Die Renaturierung des Rothbachtals: Zusammenfassung
5. Waldumbau: ein Gewinn für Mensch und Natur

Drohnenaufnahme des Quellbereichs in Gehlert nach einer gemeinschaftlichen Pflanzaktion am Tag des Wassers, Foto: Landesforsten.RLP.de / Waldbildungszentrum
Das Renaturierungsprojekt findet in Wald und Offenland auf rund acht Hektar statt. Darunter rund drei Hektar einer ehemals von Fichte dominierten Fläche, die durch Pflanzung von Eiche, Linde, Ulme, Ahorn, Schwarzerle und Hainbuche in Kleingruppen zu einem laubbaumreichen Mischwald umgebaut wird.
Nach einer Pflegezeit von 30 Jahren erfolgt die Stilllegung. In Kombination mit der Stilllegung von Zwischenflächen und der Ausweisung zweier Waldrefugien auf rund 2,5 Hektar (nach BAT-Konzept, im Zuge der nächsten Forsteinrichtung) erfolgt die dauerhafte Sicherung eines naturnahen Feucht- und Bruchwaldes auf rund sieben Hektar. Die restliche Waldfläche wird weiterhin als naturnaher Laubmischwald mit Feuchtwaldarten genutzt.