Die Renaturierung des Rothbachtals: Zusammenfassung
Die Renaturierung des Rothbachtals: Zusammenfassung
Abschlussbedingungen
6. Renaturierung: Variante 5
Kombinierte Renaturierung mit Stilllegung zuzüglich Waldrefugien
Gesamtfläche 7,02 ha
Die Variante 5 kombiniert eine Renaturierung mit anschließender Stilllegung der Teilflächen 1–4 (vgl. Karte Variante 5 unten) und deren Zwischenbereiche. Zudem sieht die Variante eine Ausweisung zweier Waldrefugien nach BAT in den älteren Zwischenbereichen vor – einschließlich deren dinglicher Sicherung im Grundbuch. Die Teilflächen 1 bis 4 wurden aufgrund der standörtlichen Gegebenheiten sowie der vorhandenen Baumartenausstattung festgelegt.
Renaturierung der Teilflächen 1–4 (2,64 ha)
- Entwicklung eines Eichen-Ulmen-Erlen-Auenwaldes auf den ehemaligen Fichtenflächen
- Entwicklung eines im Klimawandel überlebensfähigem, naturnahen Laubmischwaldes mit seltenen Baumarten
→ Finanzierung durch die SNU
Stilllegung der Zwischenbereiche zwischen den Teilflächen 1–4 + Zwischenräume zw. den TF 1–3 (7,02 ha)
→ Finanzierung durch die SNU
Waldrefugien A und B (1,32 ha und 1,13 ha)
- sind der Gemeinde zu eigenen oder drittfinanzierten Kompensationszwecken verfügbar. Durch die Aufnahme in der Umweltvorsorgeplanung in der Forsteinrichtung und die dingliche Sicherung beider Waldrefugien im Grundbuch bleiben diese im gesamten Renaturierungskonzept als Waldbereiche mit besonders seltenen Habitateigenschaften erhalten.
→ Anrechnung als Ökokontomaßnahme möglich

Maßnahmenplanung Variante 5